|
Am 9.5. machten sich die Spielerinnen samt Trainer Sebastian
Grass auf zum vorletzen Spieltag der Saison. Mit einem 16:0 Sieg gegen
Mittelnkirchen
und einem wichtigen 6:2 Sieg gegen den VfR Seebergen 1 wurde ein
wichtiger Schritt
in Sachen Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft gemacht.
Der letzte Spieltag der Saison fand am 16.5 in
Lilienthal
statt. Mit einem sehr gut besetzten Kader, allerdings ohne Trainer,
machten
sich die Damen des ETV's auf den Weg. Sowohl das Saisonziel, der zweite
Platz
als auch der Titel des Nordwest Deutschen Meisters waren noch drin. Der
erste
Gegner der Hamburgerinnen war die SG Braunschweig/Buxtehude. Da das
erste Spiel
gegen diese Mannschaft mit 8:1 gewonnen wurde war die Stimmung sehr
gelassen.
Dies hatte allerdings fatale Folgen: Die Spierinnen des ETV's
verschliefen die
erste Halbzeit komplett und lagen am Ende dieser mit 2:6 hinten. In der
Pause
wurde von drei auf zwei Reihen umgestellt und noch einmal konsequente
Anweisungen gegeben. Nach sieben gespielten Minuten konnte Simone
Schwarz nach
Pass von Svenja Illner endlich den lang ersehnten Anschlusstreffer
erzielen.
Genau eine Minute später wurde das 4:6 durch Lena Lübker erzielt. Die
Pausenansprache zeigte ihre Wirkung und somit war es auch nicht
verwunderlich,
dass das 6:6 nicht lange auf sich warten ließ. Das Spiel war wieder
offen. Doch
nur drei Minuten nach dem Ausgleich mussten man den erneuten Rückstand
in Kauf
nehmen. Doch damit nicht genug, zeigten die Spielerinnen der SG, dass
sie
dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen wollten und sie erzielten das 6:8.
Diesen
Kampfgeist konnten die Zuschauer, über weite Strecken des Spieles, bei
den
Hamburgerinnen nicht erkennen. Doch die Motivation stieg noch einmal
auf, als
Svenja Illner, nach einem schönen Konterlauf den 7:8 Anschlusstreffer
erzielte.
Nun warf man alles nach vorne um doch noch einen Punkt zu erzielen. Dies
gelang
auch durch ein Eigentor der Braunschweigerinnen.
Nach Spielende hieß es 8:8 und es ging in die
Verlängerung.
Nach nur 1:16 konnte sich Ina Jensen durch die Verteidiger hindurch
bahnen und
einen Pass in den Slot spielen, wo Simone Schwarz perfekt bereit stand.
Somit
wurde das Spiel schließlich doch noch 9:8 gewonnen.
Das zweite Spiel des Tages war eher unbedeutend, da
der
zweite Platz bereits sicher war und Chancen auf den ersten Platz nicht
mehr
bestanden. Es ging gegen den TV Eiche Horn, der sich zu
diesem Zeitpunkt schon Nordweste Deutscher
Meister nennen durften. Trotzdem wollten die Damen aus der schönsten
Stadt
Deutschlands noch einmal zeigen was in ihnen steckte und die Blamage aus
dem
ersten Spiel ausbügeln.
Die sollte allerdings nicht sofort in die Tat
umgesetzt
werden, denn Lena Lübker musste in der 2. Minute aufgrund von
Stockschlag für 2
Minuten auf die Strafbank. Die Unterzahl konnte jedoch ohne Gegentor
überstanden
werden. Nach 10 Minuten hämmerte Lydia Bethge den Ball unter die Latte
und
brachte dem ETV somit die 1:0 Führung.
In der Halbzeitpause wurde dann auf drei Reihen
umgestellt.
Nach fünf Minuten mussten ein erneuter Rückschlag
verarbeitet werden, als Simone Schwarz eine zwei Minuten Strafe erhielt.
Diese
Unterzahl konnte nicht so glimpflich überstanden werden und so stand es
nach 7
gespielten Minuten 1:1. In der 17. Minute erhöhte Eiche auf 2:1. Alle
Versuche
der Hamburgerinnen halfen nichts mehr und somit gewann der TV Eiche Horn
das
Spiel 2:1.
Die Mannschaft nahm erfreut den Pokal entgegen und
Simone
Schwarz und Ina Jensen wurden zusätzlich für ihren zweiten bzw. dritten
Platz
in der Scorerwertung geehrt.
Obwohl nicht die Topform der Mannschaft in den
beiden
Spielen erreicht werden konnte, wird doch sehr positiv auf die Deutschen
Meisterschaften
am 28/29.5 in Kiel geblickt.
Für den ETV spielten: Lübker ( 3 Tore/0 Assist),
Schwarz
(2/0), Illner (1/0), Röhrs (0/1), Lipp (0/1), Sick (0/0), Sprado (0/0),
Bethge
( 3/0), Jensen (0/3), Suhren (0/0) und Stephan im Tor. (ij)
|